Frühzeitige Berufsinformation in der Schule

Beschlossen auf der Sitzung vom 7. 5. 2018

„Der Bezirkselternausschuss Reinickendorf fordert zur Stärkung der Schulab­schlüsse jen­seits des Abiturs eine frühzeitigere Berufsinformation und -bera­tung in der Schule, um diese Abschlüsse wieder stärker in das Bewusstsein der Schüler als erstrebenswertes Schulziel zu rücken.“

Begründung:

Bei der großen Schulstrukturreform wurden Haupt- und Realschule zur Integrierten Sekundarschule (ISS) zusammengelegt. Auch die ISS führt nun regelmäßig, wie auch das Gymnasium, zum Abitur. Dadurch sind die anderen Abschlüsse wie die Be­rufsbildungsreife (BBR), erweitere Berufsbildungsreife (eBBR) oder der Mittlere Schulabschluss (MSA) in den Ruf eines „Trostpreises“ geraten.

Schüler streben nun an allen Schultypen vorwiegend das Abitur an, wenn sie dieses nicht erreichen, fühlen sie sich schnell als Versager. BBR, eBBr oder MSA haben da­mit in der Wahrnehmung oft den gleichen Status wie gar kein Abschluss.

Die Welt braucht aber nicht nur Akademiker. Frühzeitige Berufsinformation und ‑bera­tung könnte hierbei die Schüler motivieren, auch die Berufsbildungsreife oder den mittleren Schulabschluss als positives Ergebnis ihrer Schulzeit wahrzunehmen und so möglicherweise Schuldistanz als Folge fehlender Perspektiven vorbeugen.

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